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U11: 2. Platz beim Raiffeisencup in Bad Tölz

Riverrats scheitern ganz knapp im Finale

Auch in diesem Jahr durfte die U11 der Geretsrieder Riverrats wieder an dem toll organisierten und gut besetzten Raiffeisencup bei unseren Nachbarn vom EC Bad Tölz teilnehmen. Neben den Gastgebern waren auch Teams aus Rosenheim, Memmingen, Regensburg, Reichersbeuern, Stuttgart, Peiting, Nürnberg und auch aus Südtirol (Meran) am Start.

Frühmorgens begann dabei der lange Turniertag für die Riverrats und ebenso müde wie so manche mitgereiste Eltern auf der Tribüne war augenscheinlich auch der Großteil der Spieler auf dem Eis. Zumindest ließe sich damit die doch sehr behäbige Spielweise im ersten Spiel gegen die zweiten Lokalmatadoren vom SC Reichersbeuern erklären. Zwar konnte man knapp gewinnen, aber die Leistung stimmte Trainer Martin Melchert alles andere als zufrieden. So gab es nach dem Spiel einen zweiten Weckruf in der Kabine und dieses Signal war dann auch im weiteren Verlauf des Tages auf dem Eis erkennbar. Die weiteren Gruppenspiele gegen Peiting, Stuttgart und Nürnberg konnten allesamt souverän und deutlich gewonnen werden.

Damit stand unser Team als Gruppensieger im Halbfinale und traf dort auf den Nachwuchs des italienischen Alps Hockey Teams vom HC Meran. Dieses begannen beide Mannschaften erstmal eher abwartend. Dann waren es aber die Riverrats, die das Tempo wahrnehmbar anzogen und mit ein paar schönen Toren davonzogen. Schließlich konnte Geretsried mit einem 8:2 genauso verdient ins Finale einziehen wie im zweiten Halbfinale die Regensburger Jungeisbären gegen Stuttgart.

Im Finale standen sich demnach die beiden klar stärksten Teams dieses Tages gegenüber, die beide bisher mit komplett blütenweißer Weste durchs Turnier marschiert waren. Das Finale fand auf dem Großfeld statt und alle anderen Teams hatten sich dafür bereits zum anfeuern auf der Tribüne versammelt. Vor dieser sehr ordentlichen Kulisse entwickelte sich ein ausgeglichenes U11-Spiel auf sehr hohem Niveau, das zum Schluss auch noch dramatisch werden sollte. Zunächst ging Regensburg in Führung, kurze Zeit später konnten die Riverrats aber wieder ausgleichen. Danach ging es immer wieder hin und her. Im Laufe der Zeit konnte sich Geretsried jedoch ein Chancenplus erarbeiten, scheiterte dann aber immer wieder vor dem Tor. Als Regensburg dann 5 Minuten vor Schluss erneut in Führung gehen konnte, befürchtete der ein oder andere Geretsrieder Fan auf der Tribüne schon, dass es dies gewesen sein könnte. Aber erfreulicherweise kämpften die Spieler auf dem Eis immer weiter und wollten sich noch nicht geschlagen geben. Und tatsächlich schafften sie 10 Sekunden vor dem Abpfiff noch den vielumjubelten 2:2 Ausgleich. Welch eine Moral der jungen Riverrats auf dem Eis.

Dass man das anschließende Penalty-Schießen dann leider verlor, ärgerte die Mannschaft logischerweise im ersten Moment. Aber schon bei der Siegerehrung konnte man schon wieder fröhliche Gesichter sehen und auch der Präsident der Tölzer Löwen merkte völlig richtig an, dass dieses Finale eigentlich zwei Sieger verdient gehabt hätte. Alles in allem konnte das Team wieder einmal beweisen, dass es mittlerweile zurecht zu den stärksten Teams dieser Altersklasse in ganz Deutschland gezählt wird.

veröffentlicht am: 24.3.2024